Zum 500. Geburtstag: „Tintoretto – A star was born“ & Kuratoren-Vortrag

Sonderausstellung "A star was born", Wallraf-Richartz-Museum Köln; Jacopo Tintoretto, Liebeslabyrinth, um 1538 und um 1552, Öl auf Leinwand, 147 x 200 cm, Royal Collection Trust/© Her Majesty Queen Elizabeth II. Foto: © Her Majesty Queen Elizabeth II

Die Sonderausstellung „Tintoretto – A Star was Born“ (6. Oktober bis 28. Januar 2018) im Wallraf Richartz Museum Köln konzentriert sich auf die produktive und spannende Zeit des jungen Jacopo Tintoretto (*1518/19 Venedig bis Venedig 1594). Die Schau beleuchtet den Kontext des Malers in der Wasserstraßenstadt Venedig, seinem out-of-the-box Denken und damit einhergehender Innovationen, wie auch die Entstehung seiner Werke im Zusammenhang mit der alltäglichen, künstlerischen Praxis.

Erstmals ausgestellt: Widerstand mit „Art et liberté“

Art et Liberté: Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (K20, 15.07. – 15.10.2017) Manifest, Vive l’art dégénéré (Es lebe die entartete Kunst), 1938, Papier, Scottish National Gallery of Modern Art Archive, Edinburgh Foto:© Kunstsammlung NRW

Noch nie wurden die Errungenschaften der antifaschistischen Künstlergruppe „Art et liberté“ ausgestellt. Das K20 in Düsseldorf präsentiert die Sonderausstellung mit dem Untertitel „Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948) bis zum 15. Oktober 2017. Die große Schau fungiert als Einleitung zur Ausstellung „Die exzentrische Moderne“ (ab 10. November 2017).

Opulent und einsichtsreich: „Gustav Klimt: Sämtliche Gemälde“

"Gustav Klimt: Sämtliche Gemälde", Copyright: Cover © TASCHEN / Photographe Luciano ROMANO, société Compagnie Immobilière SAS et consorts STOCLET Bildunterschrift: Cover of the German edition, Artikelbild Kulturklitsche

Der Taschen Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sich leidenschaftlich streitende damalige Tagespresse – Klimt war auch ein skandal-umwitterter Künstler – wie auch die damalige Fachliteratur erstmals so ausgewertet zu Wort kommen zu lassen. Erfolg, Prestige, Schaffenskrise und Neuerfindung des Künstlers werden erläutert. Details der ornamentalen Werke, die es zum Teil noch nirgends anders gab, werden in zahlreichen Bildern in „Gustav Klimt: Sämtliche Gemälde“ offenbar. Dabei ist das Material durch die beeindruckenden Detailabbildungen beinahe spürbar.