Ausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“

Rassendiagnose Zigeuner NS-Dokumentationszentrum Kulturklitsche

Im Fokus der Sonderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ steht der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Das NS-DOK zeigt vom 7. Juli bis 8. Oktober 2017 die bedeutende Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.

Erste Einzelausstellung des Künstlerkollektivs Reena Spaulings

Installationsansicht HIER UND JETZT im Museum Ludwig. Reena Spaulings. HER AND NO Museum Ludwig, Köln 2017 © Courtesy of the artist Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln, Britta Schlier 3. Juni – 27. August 2017, Köln

Das Museum Ludwig in Köln zeigt innerhalb seiner neuen Serie HIER UND JETZT die Einzelausstellung HER AND NO des Künstlerkollektivs Reena Spaulings vom 3. Juni bis zum 27. August 2017. Das Kollektiv, dessen Malerei zuvor noch nie in einem Museum ausgestellt worden ist, nutzt den fiktiven Künstlernamen Reena Spaulings, um seine modernen Arbeiten unter einem Namen zu bündeln. Die Werke beschäftigen sich mit der Kunstwelt selbst, mit den Menschen und Operationen darin, und zwar sowohl mit einem Augenzwinkern, als auch mit einer Denkfalte.

Neuer Fotoraum im Museum Ludwig: Henri Cartier-Bresson und Heinz Held: Menschen mit Bildern

Ansicht FOTO LAB im Museum Ludwig Foto: Rheinisches Bildarchiv Köln/ Britta Schlier

Seit dem 24. März 2017 hat das Museum Ludwig in Köln eine Neuigkeit: Ein Fotoraum wurde geschaffen, um die beeindruckende Sammlung an 70.000 Werken hochkarätiger Fotografien von den Anfängen des 19. Jahrhunderts bis heute zeigen zu können. Dazu lädt das FOTO LAB Kinder und Erwachsene ein, mit Fotografie zu experimentieren. Wie die Camera Obscura, das Urmodell der Kamera, funktioniert, kann man dort auch erfahren – ein Modell steht vor Ort. Die Fotografie hat damit einen neuen, festen Platz in Köln. Zum Start zeigt das Museum „Henri Cartier-Bresson und Heinz Held: Menschen mit Bildern“ bis zum 20. August 2017.

„Kieser, Plakate“: Ausstellung zu Jazz- und Rockmusikplakaten

Günther Kieser PLAKAT Jimi Hendrix Experience Tournee, Lippmann & Rau Concerts 1969 © Günther Kieser

Günther Kieser (*1930) ist einer der renommiertesten Grafikdesigner aus Deutschland – insbesondere mit seinen Musikplakaten, die er seit den 1950er Jahren gestaltet hat, machte er sich auf der ganzen Welt einen Namen. Für das Deutsche Jazzfestival in Frankfurt, das American Folk & Blues Festivalals auch für große Bands und bekannte Musiker wie Duke Ellington, John Coltrane und Jimi Hendrix entwarf Kieser legendäre Jazz-und Rockplakate. Das Bröhan Museum in Berlin zeigt vom 21. Januar bis 23. Juli 2017 eine Auswahl seiner Werke von 1959 bis 1999.

Ausstellung „Was ich mit mir trage: Gepäckstücke und ihre Fluchtgeschichten“

"Was ich mit mir trage: Gepäckstücke und ihre Fluchtgeschichten", Raffael Rheinsberg, Koffermauer–Klagemauer, 1976/78 Reisekoffer, Taschen, Kunstsammlung der Stadtgalerie Kiel © VG Bild-Kunst, Bonn 2017; Foto: Susann Becker

„Babasanfur (Schlumpf) ist Liebe.“ sagt der kleine Flüchtlingsjunge. 2004 wurde das Wort Habseligleiten zum Wort des Jahres gekürt. Es drückt die Spannung zwischen dem irdischen Besitz und die im irdischen Leben unerreichbare Seligkeit aus. In der Ausstellung „Was ich mit mir trage: Gepäckstücke und ihre Fluchtgeschichten“ hat das Wort eine zentrale Bedeutung. Was nehmen Flüchtlinge mit aus ihrer Heimat? Was ist für sie so unersätzlich wichtig, dass sie es mitnehmen möchten? Die Städtische Galerie Bietigheim-Bissingen hat diese Menschen gefragt. Sie zeigt vom 21. Januar bis 26. März 2017 emotionale Ansätze zum komplexen Thema Flucht.

So wird das MiQua: Das neue Jüdische Museum im Archäologischen Quartier Köln

Vorschau MuVorschau Museumsbau Die Archäologische Zone und das Jüdische Museum Köln, MiQua, Screenshot Quelle YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=4Q-2ee2G5Uc (ArchäologischeZone JüdischesMuseum)seumsbau Archäologische Zone und Jüdisches Museum Köln, Screenshot Quelle YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=4Q-2ee2G5Uc (ArchäologischeZone JüdischesMuseum)

Das Wallraf-Richartz-Museum präsentierte Neuigkeiten zu seinem neuen, spannenden Nachbarn MiQua, dem zukünftigen Jüdischen Museum in der Archäologischen Zone in Köln. In einem Vortrag am 9. Februar 2017 präsentierte Dr. Thomas Otten, Gründungsdirektor der Archäologischen Zone/Jüdisches Museum Köln, den aktuellen Stand des Museumprojektes und das Konzept des MiQua. Der Museumsdirektor des Wallraf, Dr. Marcus Dekiert, empfing das Publikum am Eingang zum Vortrag im Stiftersaal.