Alles fließt: „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“

James Rosenquist bei der Arbeit an Star Thief (Sternenräuber), 1980 Art: © Estate of James Rosenquist/VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Foto: © Estate of Bob Adelman/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Die Sonderausstellung und Überblicksschau zu „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“ im Museum Ludwig, Köln, ist nicht nur deshalb gigantisch, da Rosenquist eine Menge großformatige Malerei der amerikanischen Pop Art erstellt hat, sondern auch, weil über zwei Etagen hinweg eine riesige Anzahl an Werken, Collagen als Quellmaterial und Archivunterlagen vorhanden sind (bis 4. März 2018). Werbung aus unzähligen Life-Magazinen nutzte Rosenquist als Collagen-Material, um seine politisch-sozial motivierten Motive damit zu füttern. Vor seinem Tod 2017 konnte der Künstler Konzept und Werkauswahl im Museum Ludwig noch beeinflussen und begleiten.

Rolo Tomassi concert in London: Review and interview

Pressefoto Rolo Tomassi, Fleet Union UG

Rolo Tomassi may be one of the most singular bands in today’s heavy-music scene. Since the band’s inception in 2005 they never relented from experimenting and pushing their music to new extents while confidently keeping a distinct recognizable sound. Never being too concerned about fitting their music in a box, they incorporate elements from genre’s all across the board with mathcore, hardcore punk, jazz and progressive rock being some of them. I have been lucky enough to catch their latest show at „The Borderline“ in London on the 4th of November 2017.

Superflex „One, Two, Three, Swing!“ in der Tate Modern

"One, Two, Three, Swing!" und "Apathie" von Superflex, die Schaukeln und das Pendel in der Eingangshalle der Tate Modern, London. Foto: ©Kulturklitsche

In der großen Turbinen Halle des Londoner Museums Tate Modern schwingen Jung und Alt auf Schaukeln. Ist ein Spielplatz in die Eingangshalle eingezogen? So in etwa, das dänische Künstlerkollektiv hat in Kooperation mit der Hyundai Commission ein Kunstwerk aus schlanken, bunten Röhren und eben Schaukeln in die Tate Modern gebracht (bis 2. April 2018, Eintritt frei).

Erstmals ausgestellt: Widerstand mit „Art et liberté“

Art et Liberté: Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (K20, 15.07. – 15.10.2017) Manifest, Vive l’art dégénéré (Es lebe die entartete Kunst), 1938, Papier, Scottish National Gallery of Modern Art Archive, Edinburgh Foto:© Kunstsammlung NRW

Noch nie wurden die Errungenschaften der antifaschistischen Künstlergruppe „Art et liberté“ ausgestellt. Das K20 in Düsseldorf präsentiert die Sonderausstellung mit dem Untertitel „Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948) bis zum 15. Oktober 2017. Die große Schau fungiert als Einleitung zur Ausstellung „Die exzentrische Moderne“ (ab 10. November 2017).

Opulent und einsichtsreich: „Gustav Klimt: Sämtliche Gemälde“

"Gustav Klimt: Sämtliche Gemälde", Copyright: Cover © TASCHEN / Photographe Luciano ROMANO, société Compagnie Immobilière SAS et consorts STOCLET Bildunterschrift: Cover of the German edition, Artikelbild Kulturklitsche

Der Taschen Verlag hat es sich zur Aufgabe gemacht, die sich leidenschaftlich streitende damalige Tagespresse – Klimt war auch ein skandal-umwitterter Künstler – wie auch die damalige Fachliteratur erstmals so ausgewertet zu Wort kommen zu lassen. Erfolg, Prestige, Schaffenskrise und Neuerfindung des Künstlers werden erläutert. Details der ornamentalen Werke, die es zum Teil noch nirgends anders gab, werden in zahlreichen Bildern in „Gustav Klimt: Sämtliche Gemälde“ offenbar. Dabei ist das Material durch die beeindruckenden Detailabbildungen beinahe spürbar.

„Kunst ins Leben!“ Der Sammler Hahn und die 60er Jahre

Daniel Spoerri Hahns Abendmahl, 1964 verschiedene Materialien 200 x 200 x 38 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Foto: mumok, Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien, ehemals Sammlung Hahn, Köln, "Kunst ins Leben" Museum Ludwig

Künstler im Europa der 60er Jahre hatten das Ziel, ein Zeichen gegen die faschistischen und nationalsozialistischen Zeiten zu setzen und die alt bewährten Kunsttraditionen mit neuen Konzepten durcheinander zu wirbeln. In Köln baute der Kunstsammler Wolfgang Hahn in dieser Zeit eine Sammlung jener Kunst auf, die im ganzen Rheinland ihresgleichen suchte.

Ausstellungseröffnung „Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern“

"Basil Crage", Figurine "Spielrausch" aus "Halloh! Die große Revue" von Paul Lincke. "Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern" im MAKK (Museum für Angewandte Kunst) Köln.

„Kultur ist ein unendliches Spiel“ und „Spiele sind angewandte Kunst“, sagte die Beigeordnete für Kunst und Kultur der Stadt Köln im Museum für Angewandte Kunst Köln bei der Eröffnung der Ausstellung „Im Spielrausch. Von Königinnen, Pixelmonstern und Drachentötern“. Kurz vor der größten Games-Messe, der gamescom in Köln, lässt das MAKK in seine Ausstellung vom 19. August 2017 bis zum 4. Februar 2018 in sechs Leveln in die Welt des Spielens eintauchen. Vollkommen neu: Via WhatsApp kann jeder Besucher auf seinem Smartphone kostenfrei den Ausstellungsguide nutzen und mit seinen eigenen Kopfhörern anhören.