Art Düsseldorf 2017 – die Erste!

Die allererste Ausgabe der Kunstmesse Art Düsseldorf für moderne und zeitgenössische Kunst überzeugte mit gut ausgewählten Werken. Bei weitem nicht so gigantisch wie die Art Köln, aber dafür mit viel Interessantem, debütierte die Messe vom 17. bis 19. November 2017 auf dem Areal Böhler, in der Atmosphäre einer alten Fabrikhalle. Der urbanana Award des Tourismus e.V. wurde im Rahmen der Art Düsseldorf für die kreativsten Städtetourismus-Ideen verliehen.

Erstmals ausgestellt: Widerstand mit „Art et liberté“

Art et Liberté: Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (K20, 15.07. – 15.10.2017) Manifest, Vive l’art dégénéré (Es lebe die entartete Kunst), 1938, Papier, Scottish National Gallery of Modern Art Archive, Edinburgh Foto:© Kunstsammlung NRW

Noch nie wurden die Errungenschaften der antifaschistischen Künstlergruppe „Art et liberté“ ausgestellt. Das K20 in Düsseldorf präsentiert die Sonderausstellung mit dem Untertitel „Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948) bis zum 15. Oktober 2017. Die große Schau fungiert als Einleitung zur Ausstellung „Die exzentrische Moderne“ (ab 10. November 2017).

„Cranach. Meister – Marke – Moderne“: Eintauchen in Cranachs Welt und Werk

Blick in die Ausstellung "Cranach. Meister - Marke - Moderne" im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

Der Museum Kunstpalast in Düsseldorf zeigt mit der gigantischen Schau „Cranach. Meister – Marke – Moderne“ den wichtigsten Vertretern der deutschen Renaissance: Lucas Cranach der Ältere (1472–1553). Dabei ist die Ausstellung (8. April bis 30. Juli 2017) so vielseitig, interaktiv und multimedial, dass man gut und gerne einen ganzen Tag in die Welt und Zeit Cranachs eintauchen kann. Im Jubiläumsjahr der Reformation, wird Cranach, ein guter Freund Luthers, genau unter die Lupe genommen. Zahlreiche moderne Künstler hatten Cranach ebenfalls intensiv studiert, um sich seine meisterhafte Malweise auf die eine oder andere Art anzueignen – so z.B. Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Marcel Duchamp oder Andy Warhol.