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Alles fließt: „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“

James Rosenquist bei der Arbeit an Star Thief (Sternenräuber), 1980 Art: © Estate of James Rosenquist/VG Bild-Kunst, Bonn 2017 Foto: © Estate of Bob Adelman/VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Die Sonderausstellung und Überblicksschau zu „James Rosenquist. Eintauchen ins Bild“ im Museum Ludwig, Köln, ist nicht nur deshalb gigantisch, da Rosenquist eine Menge großformatige Malerei der amerikanischen Pop Art erstellt hat, sondern auch, weil über zwei Etagen hinweg eine riesige Anzahl an Werken, Collagen als Quellmaterial und Archivunterlagen vorhanden sind (bis 4. März 2018). Werbung aus unzähligen Life-Magazinen nutzte Rosenquist als Collagen-Material, um seine politisch-sozial motivierten Motive damit zu füttern. Vor seinem Tod 2017 konnte der Künstler Konzept und Werkauswahl im Museum Ludwig noch beeinflussen und begleiten.

Art Düsseldorf 2017 – die Erste!

Die allererste Ausgabe der Kunstmesse Art Düsseldorf für moderne und zeitgenössische Kunst überzeugte mit gut ausgewählten Werken. Bei weitem nicht so gigantisch wie die Art Köln, aber dafür mit viel Interessantem, debütierte die Messe vom 17. bis 19. November 2017 auf dem Areal Böhler, in der Atmosphäre einer alten Fabrikhalle. Der urbanana Award des Tourismus e.V. wurde im Rahmen der Art Düsseldorf für die kreativsten Städtetourismus-Ideen verliehen.

Superflex „One, Two, Three, Swing!“ in der Tate Modern

"One, Two, Three, Swing!" und "Apathie" von Superflex, die Schaukeln und das Pendel in der Eingangshalle der Tate Modern, London. Foto: ©Kulturklitsche

In der großen Turbinen Halle des Londoner Museums Tate Modern schwingen Jung und Alt auf Schaukeln. Ist ein Spielplatz in die Eingangshalle eingezogen? So in etwa, das dänische Künstlerkollektiv hat in Kooperation mit der Hyundai Commission ein Kunstwerk aus schlanken, bunten Röhren und eben Schaukeln in die Tate Modern gebracht (bis 2. April 2018, Eintritt frei).

Art Cologne 2017: Mut zu Experimenten

ArtCologne2017, EckartHahn 2016, "One World", © Blog www.kulturklitsche.de

Die Art Cologne, Messe für internationale Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts, war schon immer ein Schauplatz neuer Ideen und Impulse des Kunstszene. 2017 zeigt sie sich waghalsiger, als die Jahre zuvor – die heutige brisante Weltlage beflügelt Künstler scheinbar besonders zu Experimenten und Ausdrucksformen ihrer Weltsicht. Wie schaut die Welt aus, was fehlt ihr und wie soll sie sein? Die Themen Politik, Konsum, Gender, Gleichstellung, das Bild der Frau und des Mannes, die Psychologie des Schaffens und Seins, Freude und Trauer, sowie fernöstliche Ausdrucksformen finde ich auf der Art Cologne 2017 (25. bis 29. April).

Ausstellungsreview „Gerhard Richter. Neue Bilder“

Gerhard Richter Abstraktes Bild (946-3), 2016 Öl auf Leinwand 175 x 250 cm © Gerhard Richter 2016 (221116)

Anlässlich des 85. Geburtstages von Gerhard Richter zeigt das Museum Ludwig in Köln noch nie veröffentlichte Bilder des teuersten, lebenden Künstlers (9. Februar – 1. Mai 2017). Kann man Realität überhaupt darstellen? Das ist eine Frage, die den Künstler zentral bewegt. Viele abstrakte, sehr leuchtend bunte Gemälde, die 2016 entstanden, sind in der Schau zu sehen. Zudem werden Klassiker aus Richters Schaffen präsentiert, die sich bereits in der Sammlung Ludwig befanden.

„Von Dürer bis van Gogh“: Wie wirken Bilderpaare im Dialog miteinander?

Alfred Sisley, Regatta in Hampton Court, 1874, Öl auf Leinwand, Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich, Vermächtnis Dr. Dieter Bührle, Foto: Dominic Büttner, Zürich

Was hat ein Dürer aus dem 16. Jahrhundert mit einem Gemälde von Georges Braque aus dem Jahr 1912 zu tun? Was ein Stilleben aus dem 17. Jahrhundert von Willem Claesz Heda mit einem Stilleben von Picasso aus dem 20. Jahrhundert? Wie führte der Impressionimus in die Moderne? Die Ausstellung „Von Dürer bis van Gogh“, welche nur in Köln zu sehen sein wird, gibt mit Meisterwerken des Mittelalters bis ins 20. Jahrhundert Antworten auf diese Fragen. Die Sammlung Bührle trifft auf diese des Wallraf-Richartz-Museums in Köln (23. September 2016 bis 29. Januar 2017 – auf Grund des Erfolgs verlängert bis zum 12. Februar 2017).