Erstmals ausgestellt: Widerstand mit „Art et liberté“

Art et Liberté: Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (K20, 15.07. – 15.10.2017) Manifest, Vive l’art dégénéré (Es lebe die entartete Kunst), 1938, Papier, Scottish National Gallery of Modern Art Archive, Edinburgh Foto:© Kunstsammlung NRW

Noch nie wurden die Errungenschaften der antifaschistischen Künstlergruppe „Art et liberté“ ausgestellt. Das K20 in Düsseldorf präsentiert die Sonderausstellung mit dem Untertitel „Umbruch, Krieg und Surrealismus in Ägypten (1938 – 1948) bis zum 15. Oktober 2017. Die große Schau fungiert als Einleitung zur Ausstellung „Die exzentrische Moderne“ (ab 10. November 2017).

1937. Die Aktion „Entartete Kunst“ in Düsseldorf

Ehrenhof während der Ausstellung_Entartete Kunst_1938, links im Bild Otto Teich-Balgheim, rechts Werner Doede © Stadtmuseum Düsseldorf F7108

Die deutschen Museen verloren 1937 die Mehrheit ihrer Kunst des frühen 20. Jahrhunderts durch die Beschlagnahme sogenannter „entarteter“ Kunst – über 20.000 Werke. Über 1000 Kunstwerke entwendeten die Nationalsozialisten der Kunstsammlungen der Stadt Düsseldorf (heute Museum Kunstpalast). In der Reihe „SPOT ON“ zeigt der Museum Kunstpalast vom 14. Juli 2017 bis Sommer 2018 einige dieser damals sogenannten „entarteten“ Werke.

Ausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“

Rassendiagnose Zigeuner NS-Dokumentationszentrum Kulturklitsche

Im Fokus der Sonderausstellung „Rassendiagnose: Zigeuner“ steht der nationalsozialistische Völkermord an den Sinti und Roma: von der Ausgrenzung und Entrechtung der Minderheit im Deutschen Reich bis zu ihrer systematischen Vernichtung im besetzten Europa. Das NS-DOK zeigt vom 7. Juli bis 8. Oktober 2017 die bedeutende Ausstellung des Dokumentations- und Kulturzentrums Deutscher Sinti und Roma.