„Von Dürer bis van Gogh“: Wie wirken Bilderpaare im Dialog miteinander?

Alfred Sisley, Regatta in Hampton Court, 1874, Öl auf Leinwand, Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich, Vermächtnis Dr. Dieter Bührle, Foto: Dominic Büttner, Zürich

Was hat ein Dürer aus dem 16. Jahrhundert mit einem Gemälde von Georges Braque aus dem Jahr 1912 zu tun? Was ein Stilleben aus dem 17. Jahrhundert von Willem Claesz Heda mit einem Stilleben von Picasso aus dem 20. Jahrhundert? Wie führte der Impressionimus in die Moderne? Die Ausstellung „Von Dürer bis van Gogh“, welche nur in Köln zu sehen sein wird, gibt mit Meisterwerken des Mittelalters bis ins 20. Jahrhundert Antworten auf diese Fragen. Die Sammlung Bührle trifft auf diese des Wallraf-Richartz-Museums in Köln (23. September 2016 bis 29. Januar 2017 – auf Grund des Erfolgs verlängert bis zum 12. Februar 2017).

„Meine Zeit mit Cézanne“: Ein tiefer Einblick in zwei Künstlerseelen

Pressebild pathefilms.ch, "Meine Zeit mit Cézanne" mit Guillaume Canet & Guillaume Galienne; autorisée dans le contexte de la promotion du film.

Die tiefe Freundschaft zwischen den Impressionisten Émile Zola und Paul Cézanne, die im Film „Meine Zeit mit Cézanne“ mitreißend erzählt wird, begann im Frankreich des 19. Jahrhunderts, wie vielleicht viele Freundschaften heute in Deutschland und auf der ganzen Welt beginnen: Der junge Zola zieht nach Aix-en-Provence und wird allein auf Grund seines ausländischen Namens von ein paar Mitschülern auf dem Schulhof belästigt. Cézanne verteidigt ihn und zögert nicht, sich für Zola zwischen ihn und die rüpelnde Meute zu werfen.