„Cranach. Meister – Marke – Moderne“: Eintauchen in Cranachs Welt und Werk

Blick in die Ausstellung "Cranach. Meister - Marke - Moderne" im Museum Kunstpalast in Düsseldorf, Foto: Stefan Arendt, LVR-ZMB

Der Museum Kunstpalast in Düsseldorf zeigt mit der gigantischen Schau „Cranach. Meister – Marke – Moderne“ den wichtigsten Vertretern der deutschen Renaissance: Lucas Cranach der Ältere (1472–1553). Dabei ist die Ausstellung (8. April bis 30. Juli 2017) so vielseitig, interaktiv und multimedial, dass man gut und gerne einen ganzen Tag in die Welt und Zeit Cranachs eintauchen kann. Im Jubiläumsjahr der Reformation, wird Cranach, ein guter Freund Luthers, genau unter die Lupe genommen. Zahlreiche moderne Künstler hatten Cranach ebenfalls intensiv studiert, um sich seine meisterhafte Malweise auf die eine oder andere Art anzueignen – so z.B. Pablo Picasso, Ernst Ludwig Kirchner, Otto Dix, Marcel Duchamp oder Andy Warhol.

Ausstellungsreview: „Otto Freundlich: Kosmischer Kommunismus“

Otto Freundlich Hommage aux peuples de couleur, 1938 175x 156,5 cm Mosaik Musées de Pontoise Foto: Donation Freundlich - Musées de Pontoise Im Museum Ludwig in der Ausstellung "Otto Freundlich: Kosmischer Kommunismus"

Als werter Freund von Pablo Picasso, Max Ernst, Wassily Kandinsky, Alfred Döblin, Robert Delaunay und anderen Künstlern schuf Otto Freundlich schon sehr früh abstrakte Kunst, um seine Philosophie des „Kosmischen Kommunismus“ mitzuteilen. Leider scheiterte sein progressives Handeln, den seine Kunst galt in der NS-Zeit als entartet und er, als Jude, wurde ermordet. Mit 80 Werken ist die Ausstellung „Otto Freundlich: Kosmischer Kommunismus“ im Museum Ludwig eine große Schau dieses Theorie- und Ausdrucks-starken Künstlers.

„Von Dürer bis van Gogh“: Wie wirken Bilderpaare im Dialog miteinander?

Alfred Sisley, Regatta in Hampton Court, 1874, Öl auf Leinwand, Stiftung Sammlung E.G. Bührle, Zürich, Vermächtnis Dr. Dieter Bührle, Foto: Dominic Büttner, Zürich

Was hat ein Dürer aus dem 16. Jahrhundert mit einem Gemälde von Georges Braque aus dem Jahr 1912 zu tun? Was ein Stilleben aus dem 17. Jahrhundert von Willem Claesz Heda mit einem Stilleben von Picasso aus dem 20. Jahrhundert? Wie führte der Impressionimus in die Moderne? Die Ausstellung „Von Dürer bis van Gogh“, welche nur in Köln zu sehen sein wird, gibt mit Meisterwerken des Mittelalters bis ins 20. Jahrhundert Antworten auf diese Fragen. Die Sammlung Bührle trifft auf diese des Wallraf-Richartz-Museums in Köln (23. September 2016 bis 29. Januar 2017 – auf Grund des Erfolgs verlängert bis zum 12. Februar 2017).