„Magritte: Der Verrat der Bilder“ in der Frankfurter Schirn

René Magritte, This is not a pipe, 1935, Öl auf Leinwand, 27 × 41 cm, Privatsammlung © VG Bild-Kunst, Bonn 2017

Wenn Philosophen Kunst machen: Der Surrealist Magritte kleidete sich stehts mit Anzug und Hut und dachte doch eher augenzwinkernd über die Bourgeoisie – und hatte ein ironisches Selbstbild. In seiner Kunst finden sich zu Hauf ironische Twists, magische Bilderrätsel und jede Menge Wahrheit zum Nachdenken. Noch bis 5. Juni 2017 widmet die Schirn René Magritte eine konzentrierte Einzelausstellung, die sein Verhältnis zur Philosophie seiner Zeit abbildet. Es ist die erste Ausstellung über den großen belgischen Surrealisten in Deutschland seit 20 Jahren. Magritte sah sich nicht als Künstler, sondern vielmehr als denkender Mensch, der seine Gedanken durch die Malerei vermittelt.