Zum 500. Geburtstag: „Tintoretto – A star was born“ & Kuratoren-Vortrag

Sonderausstellung "A star was born", Wallraf-Richartz-Museum Köln; Jacopo Tintoretto, Liebeslabyrinth, um 1538 und um 1552, Öl auf Leinwand, 147 x 200 cm, Royal Collection Trust/© Her Majesty Queen Elizabeth II. Foto: © Her Majesty Queen Elizabeth II

Die Sonderausstellung „Tintoretto – A Star was Born“ (6. Oktober bis 28. Januar 2018) im Wallraf Richartz Museum Köln konzentriert sich auf die produktive und spannende Zeit des jungen Jacopo Tintoretto (*1518/19 Venedig bis Venedig 1594). Die Schau beleuchtet den Kontext des Malers in der Wasserstraßenstadt Venedig, seinem out-of-the-box Denken und damit einhergehender Innovationen, wie auch die Entstehung seiner Werke im Zusammenhang mit der alltäglichen, künstlerischen Praxis.

Zum Vortrag: „Unbegreifbar? Undarstellbar? Das „Birkenau“-Bild von Gerhard Richter“

Detail-Screenshot Video Museum Frieder Burda, Ausstellung "Gerhard Richter. Birkenau", Quelle: YouTube

Gerhard Richter beschäftigte sich mit der Darstellbarkeit des Holocaust. In diesen politisch so schwierigen Zeiten ist eine Auseinandersetzung mit dem Thema wohl mehr als notwendig. Fand er eine Brücke zur malerischen Umsetzung oder ist er zwangsläufig daran gescheitert? Ein Vortrag am 7. Februar 2017 anlässlich der Ausstellung „Gerhard Richter. Neue Bilder“ (9. Februar – 1. Mai 2017) mit Dr. Julian Heynen im Museum Ludwig, Köln. Dr. Julian Heynen war u. a. Ausstellungsleiter der Kunstmuseen Krefeld und künstlerischer Leiter der K21 Kunstsammlung NRW.